Miro Gavran ist der meistgespielte, zeitgenössische kroatische Dramatiker und zugleich der einzige europäische Autor, dessen Stücken ein eigenes, regelmäßig stattfindendes Festival außerhalb seines Heimatlandes gewidmet ist. Seine Theaterstücke feierten über 400 Premieren weltweit, wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Beim Festival vom 21. – 24. November 2024 bekommen die ZuschauerInnen einen breiten Einblick in Miro Gavrans Schaffen und haben die besondere Gelegenheit, in verschiedenen Gesprächsrunden live mit dem Autor zu diskutieren.
4
Dana
3
Theater Stücke
90+
Sitzplätze
360+
Tickets


15. Internationales GAVRAN-FESTIVAL 21. – 24. 11. 2024
Die Puppe
Donnerstag, 21.11.2024, 20 Uhr

Liebe in Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI): Ein Mann gewinnt als Tester eine Sexpuppe, die von einer echten, lebendigen Frau äußerlich nicht zu unterscheiden ist. Und das, kurz nachdem seine Freundin ihn nach sechs Jahren Beziehung verlassen hat. Sie wollte zu viel von ihm: Hochzeit und Kinder. Die Puppe scheint die ideale Partnerin zu sein, ist sie doch ganz darauf ausgerichtet, den Mann glücklich und zufrieden zu machen: Sex, Kochen, Abwasch, Small Talk. Alles könnte so schön einfach sein – doch die Androidin wurde von einer Wissenschaftlerin programmiert, die von ihrem Ehemann verlassen wurde …
Die Glücksagentur
Freitag, 22.11.2024, 20 Uhr

Die romantische Komödie „Glücksagentur“ greift das Phänomen von in Japan erfolgreich arbeitenden Agenturen auf, bei denen einsame Menschen Schauspieler mieten können, die ihre Familienangehörigen nach Bedarf darstellen sollen. Im dargestellten Fall bestellt eine junge Frau, deren Partner sie vor zwei Jahren verlassen hat, bei so einer Agentur einen Schauspieler, der jeweils samstags ihren Exfreund spielen soll. Bei diesen Gelegenheiten kommt es bald zu unerwarteten Wendungen, so dass aus humorigen Situationen bald problematische entstehen, die es zu lösen gibt. Andererseits gleiten emotionsgeladene Szenen auch ins Komische …
Eiscreme
Samstag, 23.11.2024, 20 Uhr

Mutter und Tochter treffen sich immer wieder in einer Eisdiele, angefangen vom ersten Tag im Kindergarten, über Einschulung (Tochter 3-60 Jahre) bis zum Seniorenalter (Mutter 26-83 Jahre). In sieben Szenen reden sie über Familien- und Lebensprobleme, wobei sich die Lebenslinien der beiden erstaunlich oft gleichen. Ihr Verhältnis zueinander bzw. zu Männern offenbart ein ähnliches Schicksal, das ihr Leben prägt, aber sicher auch vom weiblichen Publikum gut nachvollzogen werden kann. Eine große Herausforderung für zwei Schauspielerinnen, die parallel wachsende Reife über die sechs Jahrzehnte darzustellen …







